Lachskaviar

Neben dem echten Kaviar, der ausschließlich vom Stör stammt, ist der sogenannte Lachskaviar eine Delikatesse, die zum Teil leider unterschätzt wird. Manchmal kann man von Kaviarersatz oder „unechtem Kaviar“ lesen und dabei kann man mit dem Rogen des Ketalachses tolle Gerichte zaubern, die fantastisch schmecken sowie recht günstig in der Zubereitung sind. Doch wie bei jedem Produkt ist auch hier die Qualität wichtig denn Lachskaviar ist nicht gleich Lachskaviar und auch die unterschiedlichen Sorten sollte man dabei unterscheiden können.

Nährwert & Vitamine

Dass der Lachskaviar nicht nur hervorragend schmeckt, sondern auch gesund ist, macht ihn zu einer echten Fitnesszutat. Schaut man sich die Nährwerte sowie darin enthaltenen Vitamine an, so wird schnell klar warum auch viele Sportler sowie Ernährungsbewusste zum Keta- oder Gorbuscha-Lachskaviar greifen. Neben einem hohen Anteil an Eiweiß (ca. 30%), enthalten die Fischeier auch die Vitamine A, B, D sowie E und zahlreiche Spurenelemente.

Kaviar

Kaviar zählt zu den teuersten Lebensmitteln weltweit. Die Fischeier, auch Rogen genannt, werden dem weiblichen Fisch entnommen. Russischer Kaviar galt als der edelste und ist nur einer von vielen Sorten. Allerdings sind die Zuchtanlagen in China, Bulgarien oder Uruguay inzwischen hochmodern, sodass auch diese Länder exzellenten Störrogen produzieren. Russischen Kaviar bekommt man kaum noch und seit dem Verbot wild lebende Tiere für die Kaviargewinnung heranzuziehen, ist guter Kaviar aus Russland eher Mangelware. Das sogenannte schwarze Gold wird ausschließlich von Stören gewonnen.

Seine schwarze Farbe erhält der Kaviar erst nach der Behandlung mit Salz. Von den Stören werden der Beluga, der Ossietra und der Sevruga Kaviar gewonnen. Dass Kaviar ein extrem hochwertiges und edles Produkt ist macht ihn zum Highlight in zahlreichen Speisen. Die einfachste Form ihn in einem Gericht zu verarbeiten ist sicherlich die ihn in Canapés oder als Snack zu Wein oder Champagner zu verwenden. Das Fischprodukt lässt sich jedoch auch in raffinierten anderen Speisen verarbeiten und erlebt seit der professionellen Zucht einen zweiten Frühling.