Königslachs

Der Königslachs, auch als Quinnat bekannt, lebte ursprünglich ausschließlich vor den Küsten Nordamerikas, Japans und Russlands. Menschliche Einflüsse haben ihn jedoch auch in reinen Süßwassergebieten, zum Beispiel in den Großen Seen in Nordamerika, angesiedelt.

Königslachse werden bis 150 cm lang und 36 Kilogramm schwer. Um in ihre Laichgründe zu gelangen, wandern sie bis zu 40 Kilometer am Tag und können 3,60 Meter hoch springen. Dabei verändert sich ihre Farbe von einem blaugrünen Rücken mit silbrigen Flanken und weißem Bauch. Zunächst wird der Fisch olivbraun, am Laichgrund schließlich ist der Rücken Schwarz und der Bauch rot. Ein unverkennbares Merkmal des Königslachses ist das schwarze Zahnfleisch, welches keine andere Lachsart besitz.

Der größte und seltenste unter den Lachsen hat einen kompakten Körper, mit einem festen Fleisch, das durch den hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren und Eiweiß besonders gesund ist. Am begehrtesten sind natürlich die Königslachse, die im Meer wild gefangen wurden, bevor sie sich auf den Weg zum Laichgrund machen.

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